Positionierungsworkshop
Ein Tag Präsenz — oder zwei halbe Tage remote — mit Geschäftsführung und Team. Ergebnis: Archetyp, Primärkunde, Positionierungsstatement und Messaging House. Dokumentiert und förderfähig.
Das Symptom
Positionierung ist eine Entscheidung
Marken werden nicht rational bewertet, sondern als Charakter erlebt. Die zwölf Archetypen — nach Jung sowie Mark und Pearson — beschreiben die Grundmuster, mit denen Menschen Charakter erkennen. Wer sein Muster kennt, entscheidet schneller: welche Sprache, welche Bilder, welche Themen, welche Kunden, welche Absagen.
Der Archetyp ist dabei kein Persönlichkeitstest nach Geschmack, sondern das Ergebnis einer Glaubwürdigkeitsprüfung: Drei Headlines, drei Belege, ein Cringe-Satz je Kandidat — und dann eine Entscheidung fürs Team, nicht für den coolsten Charakter.
Warum das gerade jetzt zählt
Texte, Bilder und ganze Kampagnen in Sekunden zu erzeugen, ist kein Vorteil mehr — jedes Unternehmen hat Zugriff auf dieselben Sprachmodelle, dieselben Bildgeneratoren, dieselben Vorlagen. Der Unterschied entscheidet sich nicht mehr an der Geschwindigkeit, sondern an dem, was ihr der KI vorgebt.
Ohne klaren Charakter greift KI auf den Durchschnitt zurück — den wahrscheinlichsten Satz, das naheliegendste Motiv. Das Ergebnis klingt kompetent und sagt nichts. Es sieht professionell aus und unterscheidet sich von nichts. Texte gleichen sich an, Bildsprache gleicht sich an, selbst die Tonalität wird austauschbar — weil das Modell keine Haltung kennt, wenn ihr ihm keine gebt. Je mehr Marken so arbeiten, desto lauter wird dieser Gleichklang, und desto mehr verschwindet eure Marke darin.
Deshalb arbeiten wir mit Archetypen statt mit vagen Werte-Folien: Sie sind ein seit Jahrzehnten geprüftes, sofort lesbares Muster — für euer Team genauso wie für jedes Sprachmodell. Ein Archetyp lässt sich in klare Tonalitäts-Leitplanken übersetzen, an die sich KI beim Texten und Bildgenerieren ebenso hält wie euer Kreativteam. Das ist der Unterschied zwischen einer Marke, die in der KI-Flut untergeht, und einer, die sich davon abhebt. Die zwölf Archetypen, mit denen wir arbeiten:
Ablauf
Kein zwölfwöchiger Prozess. Wer drei Monate Workshops braucht, hat kein Positionierungs-, sondern ein Entscheidungsproblem.
Der Workshop-Tag in sechs Blöcken
Das Team legt fest, woran es den Tag um 17 Uhr misst. Hypothesen werden sichtbar gemacht, nicht diskutiert.
Eigene Sätze werden auf Weichmacher geprüft: Fehlt der Kunde? Fehlt das Ergebnis? Fehlt der Beleg? Fehlt die Kante? Daraus entstehen Schärfungsregeln und erste Rewrites.
Warum gibt es euch — und woran merkt ein Kunde das in zwei Wochen? Fünf Outcomes mit Indikator.
Kandidaten werden bewertet (Schmerz, Budget, Zugang, Beleg, Passung). Ein Primär-ICP und eine No-ICP-Liste werden entschieden. Ohne diesen Schritt wird jedes Statement generisch.
Statement-Entwürfe mit Indikator und Kante. Dann die zwölf Archetypen als Stationen: Glaubwürdigkeitstest, Entscheidung für Haupt- und Nebenarchetyp — mit Begründung und sprachlichen No-Gos.
Dach, drei Säulen, Belege, Top-3-Einwände mit Antworten, KI-Einordnung. Zum Schluss drei Minimal-Assets — Website-Hero, LinkedIn-Snippet, 1-Pager — mit Owner und Datum.
„Nicht den coolsten Archetyp, den glaubwürdigsten." — „Entscheidungen statt perfekte Texte."
Was ihr bekommt
Das ist kein Mangel, sondern der Punkt: Leitplanken tragen jede Content-, Design- und Kanalentscheidung danach — fertige Texte veralten mit dem nächsten Kampagnenthema.
BAFA-tauglich dokumentiert
Nutzen
Jede Content-, Design- und Kanalfrage lässt sich gegen Archetyp und Leitplanken prüfen — statt gegen Geschmack.
Primär-ICP und Statement sind gemeinsam entschieden, nicht von der Agentur geliefert.
No-ICP und Kante geben die Erlaubnis, Aufträge und Themen abzulehnen, die nicht passen.
Archetyp, Tonalität und Messaging House sind das Briefing, das Sprachmodelle brauchen, um nicht generisch zu klingen. Deshalb steht Positionierung bei uns vor jedem KI-Einsatz: Mensch. Marke. Maschine.
Wer als Charakter wahrgenommen wird, wird nicht nur über den Preis verglichen — mehr dazu im Artikel Zu teuer verstehen.
Formate und Preis
| Format | Umfang | Preis |
|---|---|---|
| Archetypen-Check | Online-Tool, 10 Fragen, Sofortergebnis | kostenlos |
| Archetypen Deep Dive | Vorab-Recherche + Ergebnispräsentation (Remote) | 149 € zzgl. USt |
| Positionierungsworkshop | 1 Tag Präsenz oder 2 halbe Tage remote, GF + 4–5 Personen, inkl. Vorbereitung, Analyse, Management-Dokumentation | ab 2.500 € netto |
| Anschluss (optional) | Umsetzung: GoLive, Website, Content, Brand Voice für KI-Agenten | auf Anfrage |
UnitedCreation ist für das BAFA-Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows" gelistet (Berater-ID 224334) — Förderquote je nach Bundesland und Unternehmenssituation bis zu 50 %, in bestimmten Fällen bis 80 %. Gefördert wird die strategische Beratung; Design, Content, Website und Kampagnen sind nicht förderfähig und laufen als separate Anschlussleistung. Details auf der Förderseite.
Beleg
Andreas Lehnert hält den Lehrauftrag für archetypische Markenpositionierung an der DHBW Karlsruhe. 25 Jahre Agenturerfahrung, seit 2022 konsequent KI-getrieben.
„Egal ob Markenpositionierungs-Workshop, Soundbranding oder Claimentwicklung: Es wurden immer die richtigen Fragen gestellt, so dass das Ergebnis am Ende einfach auf dem Punkt war."
Josip Udovc, Geschäftsführer · juunit GmbH
„Klare archetypische Verortung statt Standard-Framework."
Stephan Bohr, AI Performance Academy
Ein Beratungshaus kam mit einem austauschbaren 08/15-Markenprofil in den Workshop. Ergebnis: Magier + Fürsorger als „helfender Gestalter" — die Grundlage, auf der seither Website, LinkedIn-Auftritt und Vertriebsgespräche aufbauen.
Häufige Fragen
Positionierungsworkshop
Erstgespräch, 30 Minuten, kostenlos. Wir klären, ob der Workshop zu eurer Situation passt und wie die Förderung für euch aussieht.