Klingt wie du, nicht nach KI: So promptest du smart – 5 einfache Regeln

Frau tippt am Laptop, umgeben von bunten Sprechblasen, Symbol für Ideen und Kommunikation.

Gefühlt schreibt inzwischen jeder seine Posts mit ChatGPT. Kein Wunder: geht schnell, spart Hirnschmalz und liefert dir in Sekunden Content. Aber mal ehrlich: Viele dieser Postings lesen sich, als hätte man fünf Buzzwords in einen Mixer geworfen. Zu generisch, null Persönlichkeit, langweiliger Einheitsbrei.

Wenn du willst, dass dein Content nicht nach KI klingt, sondern nach dir – dann kommt’s auf den richtigen Prompt an. 5 Tipps, wie du ChatGPT so steuerst, dass Posts rauskommen, die wirklich zu dir passen.

1. Sei konkret

Je schwammiger dein Prompt, desto generischer der Text.

Statt: „Schreibe einen Post über New Work.”         
Lieber: „Ich will einen LinkedIn-Post, in dem ich mich kritisch mit dem Hype um New Work auseinandersetze – aus Sicht einer Führungskraft, die Hybridmodelle besser findet als Remote only.”

2. Gib Ton und Stil vor

Sag, wie du klingst – locker, provokant, fachlich, lustig, direkt…

Beispiel: „Schreib im Klartext-Stil, wie ich spreche. Modern, ein bisschen frech, Humor erwünscht.“

3. Füttere mit echten Infos

Gib ChatGPT dein Thema plus ein paar Stichpunkte: Meinung, Beispiele, Haltung.

Beispiel: „Ich bin UX-Designer. Ich finde, viele Websites sind schön, aber nicht nutzbar. Ich will einen Post schreiben, der zeigt: ‘Pretty doesn’t help, wenn keiner durchblickt.’ Bring’s auf den Punkt – gern mit einer spitzen Meinung.”

4. Sag, was du vermeiden willst

ChatGPT liebt Worthülsen, wenn du’s nicht unterbindest.

Prompt-Zusatz: „Vermeide Sätze wie ‘In einer Welt …’ oder ‘Unternehmen müssen…’. Keine Floskeln und leere Phrasen.”

5. Lass dir Varianten geben

Ein Prompt – mehrere Richtungen. Du kannst dann mixen oder anpassen.

Beispiel: „Gib mir 3 Versionen: eine provokant, eine emotional, eine sachlich-klar.”

Bonus: Noch smarter arbeiten mit Custom GPTs

Wenn du regelmäßig Content schreibst, lohnt sich der nächste Schritt: Bau dir deinen eigenen Custom GPT! Damit kannst du dein eigenes Sprachprofil hinterlegen, deine Themen festlegen und genaue Regeln definieren – wie ein persönlicher Texter, der dich kennt.

Beispiel:

  • Stil: Direkt, modern, umgangssprachlich, aber professionell. Kurze Sätze, aktive Sprache, keine Füllwörter. Authentisch statt austauschbar.
  • Haltung: Selbstbewusst, aber nicht arrogant. Kritisch, aber lösungsorientiert. Klarer Fokus auf Mehrwert.
  • Zielgruppen: KMU
  • Formate: LinkedIn-Posts (1–3 Absätze, mit Hook und klarer Aussage)


Vorteil: Du trainierst den GPT einmal mit deinem Ton und Content – und bekommst dann jedes Mal Ergebnisse, die klingen wie du.

Fazit:

ChatGPT ist kein Content-Zauberer, aber ein verdammt gutes Werkzeug. Wenn du klar sagst, was du willst, bekommst du Posts, die nicht nach KI, sondern nach dir klingen. Und wenn du das regelmäßig machst, wird’s sogar effizient und authentisch.

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