Warum GPT keine gute Idee loben sollte – sondern sie auseinandernehmen muss

„Klingt spannend.“ – „Interessanter Gedanke.“ – „Gute Frage.“
Wer ChatGPT so reden hört, könnte meinen, er säße in einem schlecht moderierten Brainstorming mit lauter Ja-Sagern. Nett gemeint, aber nutzlos. Denn was Führungskräfte wirklich brauchen, ist nicht Höflichkeit, sondern ein Sparringspartner: jemand, der kritisch nachfragt, Widerspruch leistet, Hypothesen aufbricht – und Denken schärft.
In einer Zeit, in der generative KI jeden Satz zu „Content“ machen kann, ist nicht die Menge entscheidend. Sondern die Tiefe. Und Tiefe entsteht nicht durch Bestätigung, sondern durch Reibung.